SC Potsdam ist im Finale ohne Chance

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Potsdam – Die Volleyballerinnen des SC Potsdam müssen weiter auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte warten. Im Pokalfinale gegen den SSC Schwerin am Sonntagnachmittag in Mannheim war die Mannschaft von Guillermo Hernandez in allen drei Sätzen unterlegen. Nur 82 Minuten brauchten die Mecklenburgerinnen für das deutliche 3:0 (25:18, 25:13, 25:18), es ist schon ihr siebter…

SC Potsdam ist im Finale ohne Chance
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Potsdam – Die Volleyballerinnen des SC Potsdam müssen weiter auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte warten. Im Pokalfinale gegen den SSC Schwerin am Sonntagnachmittag in Mannheim war die Mannschaft von Guillermo Hernandez in allen drei Sätzen unterlegen. Nur 82 Minuten brauchten die Mecklenburgerinnen für das deutliche 3:0 (25:18, 25:13, 25:18), es ist schon ihr siebter Pokalsieg.

Potsdams Topscorerin Laura Emonts erkannte den Schweriner Erfolg neidlos an. „Wir sind nicht in den Rhythmus gekommen und Schwerin hat uns in der Blockfeldabwehr regelrecht auseinandergenommen“, sagte sie. In den ersten beiden Sätzen enteilte der SSC dank druckvoller Aufschläge und einem konsequenten Angriffsspiel schnell auf vier, fünf Punkte. „Dadurch sind wir emotional schnell auf ein gutes Niveau gekommen“, sagte Schwerins Anna Pogany.

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Während ihr Team die Partie meist beherrschte, fand der SC Potsdam selten ein Mittel, um auf Augenhöhe zu agieren. Als der erste Satz bei zehn Schweriner Satzbällen schon verloren und nichts mehr zu holen schien, gelangen plötzlich mehrere Punkte in Folge. Zur Trendwende reichte es nicht: Schwerin sicherte sich den ersten und ebenso souverän den zweiten Satz. Das Potsdamer Spiel litt unter dem personellen Wechsel im Schaltwerk. Zuspielerin Ana Tiemi Takagui, die nach ihrer vorzeitigen Vertragsauflösung in diesem Jahr noch keine Partie bestritten hatte und mit dem Pokalfinale ihr letztes Spiel vor ihrer Rückkehr nach Brasilien bestritt, fand überhaupt keine Bindung.

Schon im ersten Satz tauschte SC-Coach Hernandez auf der zentralen Position Lindsay Fory gegen Takagui aus, was aber auch nicht zum Erfolg führte. Zwar wehrte sich seine Mannschaft im dritten Satz noch einmal gegen die drohende Niederlage, konnte beim 13:13 das einzige Mal während des gesamtes Matches ausgleichen. Zu überlegen spielte Schwerin, sodass es am siebten Pokalerfolg keinen Zweifel gab. Potsdams Laura Emonts blieb am Ende nur, sich damit zu trösten, „dass bereits der Einzug ins Pokalfinale ein toller Erfolg für uns ist“.

Bei den Männern gab es ebenfalls nichts zu holen für ein Team aus Brandenburg. Die United Volleys Frankfurt setzten sich im Finale gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen 3:0 (25:23, 25:21, 25:22) durch.

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