Bitcoin, Ether und Dogecoin: Bitcoin steigt den fünften Tag in Folge – Terminmarkt signalisiert weitere Kursgewinne

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Die Cyber-Devise Bitcoin hat am diesen Wochenende eine wichtige charttechnische Marke genommen: Mit dem Sprung auf 34.792 Dollar ist die Kryptowährung zum ersten Mal seit Anfang Mai wieder über den 50-Tage-Linie gestiegen. Diese Line gibt den mittelfristigen Trend wieder. Notierungen oberhalb dieser Marke sind laut technischer Analyse ein positiven Zeichen für weitere Kursgewinne. Zudem stieg…

Bitcoin, Ether und Dogecoin: Bitcoin steigt den fünften Tag in Folge – Terminmarkt signalisiert weitere Kursgewinne
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Die Cyber-Devise Bitcoin hat am diesen Wochenende eine wichtige charttechnische Marke genommen: Mit dem Sprung auf 34.792 Dollar ist die Kryptowährung zum ersten Mal seit Anfang Mai wieder über den 50-Tage-Linie gestiegen. Diese Line gibt den mittelfristigen Trend wieder. Notierungen oberhalb dieser Marke sind laut technischer Analyse ein positiven Zeichen für weitere Kursgewinne.

Zudem stieg Bitcoin bereits den fünften Tage in Folge, was Pankaj Balani, Vorstandschef der Krypto-Derivate-Börse Delta Exchange, zu einem positiven Kommentar veranlasste: „Zum ersten Mal seit vielen Wochen sehen wir hier bullische Anzeichen und erwarten, dass Bitcoin in Richtung des oberen Endes der Spanne zwischen 30.000 bis 40.000 Dollar notiert“.

Seiner Ansicht nach deutet der Handel am Terminmarkt darauf hin, dass noch in den verbleibenden Tagen des Monats Juli die Marke von 35.000 Dollar nicht überwunden werden dürfte. Doch in den kommenden Monate sähe das Bild anders aus, dann erwartet er „wenig Widerstand zwischen 35.000 und 40.000 Dollar“.

Nachdem der Bitcoin-Kurs Anfang der Woche noch unter die Marke von 30.000 Dollar rutschte, gab es viele positive Stimmen.

Tesla-Chef Elon Musk sagte am Mittwoch auf der Online-Konferenz „The B Word“: „Ich will, dass der Bitcoin erfolgreich ist“. Investorin Cathie Wood von  Ark Investment  sagte, dass Unternehmen in Betracht ziehen sollten, Bitcoin in ihre Bilanzen aufzunehmen. Und Square-Vorstandschef Jack Dorsey glaubt, die Cyber-Devise sei widerstandsfähig.

Äußerungen von Tesla-Chef Elon Musk stützen den Auftrieb beim Bitcoin. Die wertvollste Kryptowährung verteuerte sich im 24-Stunden-Vergleich um mehr als vier Prozent und notiert am frühen Donnerstagmorgen um die Marke von 32.000 Dollar. 

„Ich will, dass der Bitcoin erfolgreich ist“, sagte Musk am Mittwoch auf einer Online-Konferenz. Es gebe zwar noch einiges zu tun, was die Nutzerfreundlichkeit „für den durchschnittlichen Verbraucher angeht. Aber es gibt viel Potenzial.“

Musk hatte Anfang des Jahres eine Kursexplosion beim Bitcoin  ausgelöst, als bekannt wurde, dass Tesla einen Teil seiner Cash-Reserven in die Kryptowährung gesteckt hat. Auch akzeptierte Tesla für kurze Zeit den Bitcoin als Zahlungsmittel.


Bitcoin ist wieder über die psychologisch wichtige 30.000er Marke geklettert. Die Cyber-Devise steigt um gut drei Prozent auf 30.875 Dollar, nachdem sie am Dienstag auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen war.

Die Analysten der Postbank rechnen jedoch damit, dass die Nervosität an den Krypto-Märkten groß bleiben und auch zukünftig für starke Kursschwankungen sorgen dürfte.

Vor allem Nachrichten über zunehmenden regulatorischen Druck auf Kryptowährungshandels-Plattformen haben die Digitalwährungen zuletzt immer wieder unter Druck gesetzt.

Der Krypto-Sektor kann sich der schlechten Stimmung an den Finanzmärkten nicht entziehen. Erstmals seit einem Monat ist der Bitcoin unter die Marke von 30.000 Dollar gefallen. Die Digitalwährung notierte am Dienstagmorgen bei 29.731 Dollar – und damit im 24-Stunden-Vergleich knapp 2000 Dollar tiefer. Zuletzt hatte der Bitcoin am 22. Juni auf diesem Niveau gelegen.

Auch bei den anderen Kryptowährungen ging es teils deutlich nach unten. Die gesamte Marktkapitalisierung büßte mehr als sieben Prozent ein, zeigen Daten des Analysehauses Coinmarketcap.

Angesichts des global steigenden Drucks von Regulierern suchen immer mehr Kryptounternehmen Zuflucht in der südostasiatischen Finanzmetropole Singapur. Sie hoffen darauf, dass der Stadtstaat der Branche langfristig deutlich offener gegenübersteht als Europa, Amerika oder China:

Der Abwärtstrend beim Bitcoin-Kurs scheint vorerst beendet zu sein. Zwar verlor die Kryptowährung im Wochenvergleich gut sechs Prozent, am heutigen Samstag liegt der Kurs aber bislang rund ein Prozent im Plus. Eine Bitcoin-Einheit kostet aktuell rund 31.765 US-Dollar. So niedrig war der Kurs zuletzt Ende Juni.

Nach der Frühjahrs-Kursrally am Kryptomarkt flacht das Handelsvolumen derzeit wieder ab. Was hinter der Entwicklung steckt, und was Anleger daraus ableiten können:

Er ist seit mehr als vier Jahrzehnten Geldverwalter, hat Höhen und Tiefen im Finanzgeschäft erlebt: Edouard Carmignac. Der Franzose baute eine erfolgreiche Vermögensverwaltung mit aktuell mehr als 40 Milliarden Euro Kapital auf.

Dem Hype für Kryptowährungen kann der 73-Jährige nichts abgewinnen. Er hält Bitcoin und Co. für reine Spekulation.  Warum, das erläutert er im nachfolgenden Interview:

Südkorea ist der Hotspot für Kryptowährungen. Laut einer Studie des Big-Data-Plattformanbieters IGA Works legt fast ein Viertel der jungen Menschen ihr Geld in Krypto an. Zehn Prozent des weltweiten Handels finden in dem ostasiatischen Land statt und an 60 Börsen werden 70 Digitalwährungen gehandelt – jedoch ohne Regulierungen. Und genau das wird für die Anleger zunehmend zur Gefahr. Nicole Bastian, Leiterin des Handelsblatt-Auslandsressorts, berichtet von dem Kryptohype in Südkorea und den damit verbundenen Chancen und Risiken:

Anfang des Monats Juli ist ein neues Investmentfonds-Gesetz in Kraft getreten: Danach dürften sogenannte offene Spezialfonds 20 Prozent ihres Portfolios in Kryptowährungen investieren. 

Sollte die Spezialfonds (offene inländische Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen) ihre Erlaubnis voll ausschöpfen, könnten bis zu 350 Milliarden Euro in die Cyber-Devisen fließen. Diese Zahl hat Sven Hildebrandt, Chef des Beratungsunternehmens Distributed Ledger Consulting ausgerechnet. Über das Gesetz hatte zuerst die Börsen-Zeitung berichtet.

Zum Vergleich: Die gesamte Marktkapitalisierung von der führenden Kryptowährung Bitcoin liegt laut den Daten der Website Coinmarketcap am heutigen Sonntag bei rund 533 Milliarden Euro.

Die Kryptobörse Binance kündigt an, dass Kunden ab Mittwochvormittag vorerst keine Gelder mehr über den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA einzahlen können. Der Schritt sei auf „Ereignisse außerhalb unserer Kontrolle” zurückzuführen, teilte Binance in einer E-Mail an Nutzer der Börse mit. Binance ist in mehreren Ländern ins Visier von Aufsichtsbehörden geraten.

Immer wieder schickten Nachrichten aus China den Bitcoin in letzter Zeit auf Talfahrt. Die Regierung in Peking reguliert Kryptowährungen schon lange, nun jedoch hat sie einen regelrechten Feldzug gegen die Branche und ihre Anbieter gestartet…

Das britische Brokerhaus TP Icap will zusammen mit Fidelity und Standard Chartered in der zweiten Jahreshälfte eine Handelsplattform für Kryptowährungen an den Start bringen. „Das Interesse der Anleger an dieser neuen Anlageklasse ist in den letzten sechs bis acht Monaten explodiert“, sagte der Co-Leiter für digitale Vermögenswerte bei ICAP, Duncan Trenholme, der Nachrichtenagentur Reuters.

Zunächst solle die Plattform für Bitcoin freigegeben werden, später dann auch für die digitale Währung Ether (ETH). Die Genehmigung durch die britische Finanzaufsichtsbehörde steht noch aus.

Elon Musk hat es wieder getan: Am Donnerstag twitterte der Tesla-Chef und der Preis der nächsten Kryptowährung explodierte regelrecht…

Coinbase-Aktien springen an der Wall Street um mehr als sieben Prozent nach oben, nachdem die BaFin dem Unternehmen die erste Erlaubnis zur Verwahrung von Cyberdevisen erteilt hat. „Dies ist ein Ritterschlag und ein Meilenstein in der deutschen Krypto-Geschichte“, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research.

Die Finanzaufsicht Bafin hat der Coinbase Germany GmbH die Erlaubnis zur Verwahrung von Cyberdevisen gegeben. Coinbase ist damit das erste Unternehmen, das diese Erlaubnis erhält. 

Das Kryptoverwahrgeschäft wurde im Januar 2020 als Finanzdienstleistung eingeführt. Eine solche Erlaubnis bietet nach Einschätzung von Experten eine Startposition für die Entwicklung von kryptowertbasierten Geschäftsmodellen.

Die Bafin betont aber, dass sie weiterhin keine einzelnen Devisen beaufsichtigen wird. Sie werde nur Dienstleister beaufsichtigen, die Tätigkeiten in Bezug auf Kryptowerte erbrächten. Die Behörde hat mehrfach vor Verlusten beim Handel mit Kryptowährungen gewarnt.

Nach den jüngsten Kursrücksetzern nutzen Anleger die Chancen zum Einstieg bei Kryptowährungen. Bitcoin verbucht für die vergangenen 24 Stunden knapp fünf Prozent Plus, Ethereum hat sogar über zehn Prozent zugelegt.


Am Wochenende waren beide Devisen auf gut 30.000 und etwa 1700 Dollar gefallen. Bitcoin steht jetzt wieder über 34.000 Dollar, Ethereum konnte die Schwelle von 2000 Dollar wieder überschreiten.

Die Ankündigung der FCA macht sich auf der Preisseite allerdings nicht bemerkbar. Der Bitcoin liegt am frühen Sonntagabend knapp über der Marke von 33.000 Dollar, Ethereum notiert etwa bei 1850 Dollar. Beide Kryptowährungen weisen in den vergangenen 24 Stunden ein Plus von etwa fünf Prozent auf.

Die britische Finanzaufsicht FCA hat der chinesischen Handelsplattform Binance den Betrieb in Großbritannien untersagt und parallel dazu eine Warnung an die Anleger ausgesprochen. Binance müsse bis Mittwochabend nachweisen, dass alle werblichen Aktivitäten in Großbritannien eingestellt seien, erklärte die FCA.

Binance ist basierend auf dem Handelsvolumen die größte Kryptobörse weltweit mit einem überaus vielfältigen Angebot. Ein dermaßen striktes Vorgehen einer Regulierungsbehörde hat demzufolge einen großen symbolischen Charakter für den gesamten Markt.

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